Nur ein Online-Vergleich ermöglicht
es auf einfache Weise, das für die vorgesehene Anlagesumme
und die geplante Anlagedauer optimale Angebot zu finden. Darüber
hinaus kann der Kunde beim ausgewählten Anbieter sofort
online das gewünschte Konto beantragen. Ein wenig Briefverkehr
bleibt ihm aber anschließend nicht erspart, da alle
Kreditinstitute eine zweifelsfreie Identifizierung des Kunden
durchführen müssen, meist über das Post Ident
Verfahren. Dies liegt nicht nur im Interesse der Bank und
des Kunden, sondern ist auch gesetzlich zwingend vorgeschrieben.
Tagesgeldkonten vergleichen:
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Weitere Infos...
Tagesgeldkonto - Ein Vergleich lohnt
sich
Ein Tagesgeldkonto bietet (im Gegensatz zum Festgeldkonto)
die Möglichkeit, kurzfristig verfügbare Barreserven
zu erheblich besseren Konditionen anzulegen, als dies auf
einem Girokonto der Fall ist. Die anbietenden Kreditinstitute
geben in Form höherer Zinssätze Kostenvorteile
an den Kunden weiter, die aus dem geringeren Verwaltungsaufwand
für derartige Konten resultieren. Im Gegensatz zum
Girokonto erlaubt ein Tagesgeldkonto keine Barauszahlungen,
Überweisungen, Daueraufträge oder sonstige finanziellen
Transaktionen. Möglich sind im Normalfall lediglich
Überweisungen vom Girokonto und Auszahlungen auf dieses
Konto. Daher ist die beworbene tägliche Verfügbarkeit
der Einlagen so zu verstehen, dass täglich Auszahlungen
auf das Girokonto veranlasst werden können. Erst nach
der üblichen Banklaufzeit von wenigen Tagen kann tatsächlich
über das Geld verfügt werden.
Tagesgeldkonten sind sicher
Alle allgemein bekannten Kreditinstitute sichern die bei
ihnen geführten Tagesgeldkonten über den Einlagensicherungsfond
des jeweiligen Bankenverbandes ab. Für Mitgliedsinstitute
des Bundesverbandes Deutscher Banken e.V. bedeutet dies,
dass die Einlagen jedes Kunden bis zu einer Summe von 30
Prozent des Eigenkapitals der Bank gesichert sind. Für
Privatanleger dürfte das in jedem Fall eine 100-prozentige
Absicherung bedeuten. Zu beachten ist aber, dass diese von
den Banken freiwillig gewährte Absicherung über
den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinausgeht. Bei kleineren
Privatbanken wird gelegentlich nur die gesetzliche Absicherung
angeboten. Dies bedeutet, dass 90 Prozent der Einlage, maximal
aber 20.000 Euro abgesichert sind. Im Zweifelsfall empfiehlt
sich also eine gezielte Nachfrage.
Tagesgeldkonten sinnvoll nutzen!
Tagesgeldkonten können uneingeschränkt empfohlen
werden, wenn sie für den Zweck genutzt werden, für
den sie gedacht sind. Für langfristige Kapitalanlagen
können durch andere Anlageformen höhere Renditen
erzielt werden. Für Vermögensbestandteile, über
die längerfristig nicht verfügt werden soll, ist
das Tagesgeldkonto also nicht die erste Wahl. Auf der anderen
Seite ist zu bedenken, dass auf dem Girokonto zumindest
eine Barreserve für einen sofortigen Kapitalbedarf
verbleiben sollte, um bei ungeplanten Ausgaben die oben
erwähnte Banklaufzeit nicht mittels des teuren Dispositionskredits
überbrücken zu müssen. Dadurch können
die Zinsvorteile des Tagesgeldkontos schnell verloren gehen.
Ein Online-Vergleich von Tagesgeldkonten lohnt sich!
Die angebotenen Tagesgeldkonten unterscheiden sich in vielen
Details erheblich, weswegen ein übersichtlicher Vergleich
der Angebote unverzichtbar ist. An erster Stelle steht hier
natürlich der Vergleich der Zinsen, wobei neben dem
Zinssatz auch das Intervall der Zinsgutschriften zu beachten
ist. Monatliche oder vierteljährliche Zinsgutschriften
führen durch Zinsesszinseffekte dazu, dass der effektive
Zinssatz höher als der angegebene nominale Jahreszins
ist. Darüber hinaus ist zu beachten, ob der Zins festgeschrieben
oder variabel ist und ob eine etwaige Festschreibung an
eine minimale Einlagesumme gekoppelt ist. Häufig wird
der beworbene Zinssatz nur Neukunden angeboten und ist auf
sechs oder zwölf Monate befristet. Hinzu kommt, dass
dieser Zinssatz oft nur für eine festgelegte maximale
Einlagesumme gewährt wird, darüber hinaus gehende
Beträge werden niedriger verzinst. Die Wahl des optimalen
Anbieters hängt also auch vom Anlagebetrag ab.