Festgeldkonten vergleichen:
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Bei der Wahl der richtigen Geldanlage suchen Verbraucher
in der Regel Anlageformen, bei denen sie eine möglichst
hohe Rendite bekommen. Neben der hohen Renditeerwartung
ist den Meisten außerdem wichtig, dass das Geld sehr
sicher angelegt wird und keinerlei Verlustrisiken unterliegt.
Eine möglichst jederzeitige Verfügbarkeit des
Geldes sollte auch gewährleistet sein. Die Anlageformen,
die diesen Wünschen am Meisten nachkommen sind sowohl
Tagesgeld als auch Festgelder.
Eine Festgeldanlage unterscheidet sich von einem Tagesgeld
im Anlagezeitraum und der Verfügbarkeit. Dementsprechend
unterscheiden sich schließlich auch die Zinssätze,
die Anleger bekommen. Bei einem Tagesgeldkonto ist das angelegte
Geld täglich verfügbar. Aus diesem Grund ist der
Zinssatz eines Tagesgeldkontos auch niedriger als der eines
Festgeldkontos. Die Höhe des Zinssatzes der Tagesgeldanlage
richtet sich bei einigen Anbietern auch nach der Anlagesumme.
Hohe Beträge werden natürlich auch höher
verzinst.
Bei einem Festgeldkonto werden Laufzeiten von 30 Tagen bis
hin zu 6 Jahren unterschieden. Das Geld ist dementsprechend,
ganz anders als beim Tagesgeldkonto,
nicht täglich verfügbar. Während des Anlagezeitraumes
kann das Geld nicht verfügt werden. Der Zinssatz eines
Festgeldkontos richtet sich in erster Linie nach der Laufzeit.
Die Laufzeit eines Festgeldkontos kann von den Anlegern
flexibel bestimmt werden. in Zeiten niedriger Zinsen werden
häufig kurze Laufzeiten gewählt. Für eine
kurze Laufzeit bekommen Anleger jedoch auch nur niedrige
Zinssätze. Die höchsten Zinsen können bei
Festgeldern mit einer langen Laufzeit erzielt werden. Auch
bei Festgeldern wirkt sich der Anlagebetrag auf den Zinssatz
aus. Hohe Beträge werden auch am Höchsten verzinst.
Eine Festgeldanlage ist eine klassische und konsverative
Bankanlage. Sie unterliegt, genau wie das Tagesgeld, keinerlei
Risiken. Die Zinsen eines Festgeldkontos werden bei Festgelder
mit einer Laufzeit unter einem Jahr am Ende der Laufzeit
ausgezahlt. Bei Festgeldern mit einer Laufzeit über
einem Jahr werden sie jährlich ausgeschüttet.
Sie sind, genau wie andere Zinserträge, zu versteuern.
Bei vielen Banken ist es möglich Festgelder automatisch
zu prolongieren. Anleger müssen sich dann bei Fälligkeit
nicht um die Wiederanlage kümmern. Das Festgeld wird
zu den am Fälligkeitstag gültigen Konditionen
automatisch verlängert.
Bei einem Festgeld lohnt sich immer der Vergleich verschiedener
Angebote. Es gibt auf dem Markt natürlich verschiedene
Anbieter mit ganz unterschiedlichen Zinsen. Wichtig ist,
dass bei einem Vergleich immer die gleichen Anlagesummen
und Laufzeiten verglichen werden. Ein Festgeldvergleich
hilft oft auch Anbieter zu finden, die man sonst nicht gefunden
hätte. Verbraucher sollten vor jeder Festgeldanlage
in jedem Fall einen umfangreichen Vergleich machen. Oft
ändern sich während der Laufzeit auch die Zinssätze
am Geld -und Kapitalmarkt, sodass bei der Fälligkeit
eines Festgeldes natürlich auch bessere Zinssätze
erzielt werden können und das Festgeld nicht automatisch
prolongiert werden sollte.
Ergänzender Tipp:
Lesen Sie zum Thema Geldanlagen auch, wie man bequem Depotkonten
vergleichen und beantragen kann und warum eine Wertanlage
in Edelemetalle als langfristig sehr sicher gilt.