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Anlagemünzen als Wertanlage

Anlagemünzen sind eine Alternative zur Diversifikation des Portfolios. Für Privatanleger sind Gold und Silber schon lange bewährte Krisenmetalle, obgleich in diesem Jahr beide Edelmetalle mit spürbarem Wertverlust konfrontiert sind. Finanzexperten empfehlen die Beimischung dieser Assets im Portfolio, statt der verbreiteten Barren können auch Münzen in die Wahl gezogen werden. Was es dabei zu beachten gilt, beschreibt dieser Beitrag.

Edelmetalle durchlaufen derzeit eine Performanceschwäche

Gold notierte zur Mitte des Jahres 2013 noch bei 1.900 Dollar pro Feinunze. Zum Ende des Jahres 2013 lag der Börsenpreis bei 1.200 Dollar und hat sich 2014 nur wenig verändert. Der Grund für den Wertverlust ist die sinkende Nachfrage, welche unter anderem mit der Zinswende in den Vereinigten Staaten in Zusammenhang gebracht werden kann. Allein die Ankündigung der Leitzinserhöhung lässt die Wall Street zum Magneten werden. Edelmetalle sind Investments, die keine Zinsen bringen und daher bei Großinvestoren aktuell nicht sonderlich gefragt.

 

Chancen für Verbraucher

Für Privatanleger sind die aktuellen Notierungen bei Gold und Silber optimale Einstiegspunkte, denn die Branche erwartet mittelfristig wieder anziehende Preise. Anleger können jetzt ihrem Portfolio einen sinnvollen Anteil an Edelmetallen beimischen, sie haben dabei die Wahl zwischen Barren und Münzen. Gold- oder Silbermünzen sind gerade für Kleinanleger interessant, weil es sich bei diesen Objekten um selten mehr als eine Feinunze (etwa 31 Gramm) dreht. Wenn Münzen aus Edelmetall in die nähere Auswahl kommen, sollten Verbraucher folgende Tipps beherzigen.

Die Wahl der richtigen Münzen

Die Experten unterscheiden bei Münzen prinzipiell zwischen zwei Arten, Anleger sollten ihrem Beispiel folgen:

  • Sammlermünzen
  • Anlagemünzen

Sammlermünzen sind meist historische Stücke, bei denen der Wert nach Zustand, Seltenheit und Nachfrage in Sammlerkreisen bestimmt wird. Obwohl unter Sammlermünzen teilweise sehr schöne Stücke anzutreffen sind, eignen sich diese eher weniger für eine solide Geldanlage. Die Preisfindung ist zu sehr von Trends abhängig und basiert nicht auf reellen Werten.

Ganz anders ist die Situation bei Anlagemünzen. Ihr Wert wird immer durch das in ihnen enthaltene Edelmetall bestimmt und richtet sich nach den aktuellen Kursen zum Zeitpunkt von An- und Verkauf.

 

 

Bekannte Anlagemünzen sind beispielsweise:

  • Der American Eagle
  • Die Maple Leaf Münze aus Kanada
  • Der südafrikanische Krügerrand

Die oben angesprochenen Anlagemünzen sind Objekte aus reinem Gold, für Fans von Platinmünzen sei hier noch der australische Koala Platin erwähnt. Die hier vorgestellten Anlagemünzen eignen sich hervorragend zur Diversifikation des Portfolios, allerdings sollte der Anteil an Edelmetallen nicht mehr als zehn Prozent des Gesamtvermögens betragen. Selbst wenn Gold und Silber kurzfristig keine lukrativen Renditen generieren, sind Edelmetalle die vernünftigste Absicherung gegen globale Krisen.